Sommertour 2016 (Teil 1)

Mittwoch Abend IMG_0507a Zeltplatz in der Champagne. WLAN zu teuer, darum einfach mal diese Zeilen offline in den Editor getippt.

 

 

 

Samstag 13.08.2016

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Los gings am Sonntag. Aber vorher gabs am Samstag noch einen Ausflug mit BlackJack und Quincy zum F60 Tagebau bei Lichterfelde. Eine tolle Führung um und auf den riesigen Abraumbagger und abends dann die Pyrogames.IMG_0290a (Bildersammlung)
Nachts gegen halb drei endlich im Bett und so war Sonntag nix mit früh aufstehn. Und Sachen waren auch noch nicht gepackt. Mein neues Navi hat mich Autobahn meidend aber brav zum Ziel geführt. Dank Grmpf hatte ich Stromzufuhr vom Motorrad.

Erstes Ziel waren Freunde in Unterfranken. Auf dem Weg dahin, der erste Tankstopp lag hinter mir, riss mir da die Befestigung des Tankrucksacks ab, also eine von vier Haltepunkten.
Das gleiche hatte ich schonmal 2011, da hielt sie gerade eine Woche nach demKauf, damals aus Kulanz als Garantieleistung ersetzt. Diesmal hielt sie immerhin 5 Jahre. Mit den abnehmbaren Schulterriemen lässt sich der Tankrucksack aber auch gut an der Verkleidung befestigen. Also kein Beinbruch.

Und dann war da noch das Ortssschild.IMG_0422a
Weißensee? Da komme ich doch her. Nun auf der Tour sollte das nicht das letzte Weißensee gewesen sein.

 

 

Gegen 23:30 nach dem letzten Tankstopp am Petersberg bei Fulda , im Dunkeln durch einen endlosen Wald (gruselig) war ich endlich am Ziel.

Dienstag 16.08.2016

Dienstag dann gings weiter Richtung Straßburg . Nach einer gemütlichen Tour war mir dort aber die Zimmersuche zu anstrengend, also noch ein Stück weiter und im Elsas in Reichstett fand sich noch ein kleines aber feines Hotel.IMG_0431a Knapp 40 Euro für die Übernachtung war soweit ok und das Elsässer Bier war prima, aber für 8 Euro ein „Petit Dejeneur“ war dann doch etwas happig. Saft, Kaffee, Baguettes und ein Croissant, dazu Butter und Marmelade, naja. Der Wirt sah wohl mein Leid und stellte mir noch Wurst und Käse hin. Gebürtiger Deutscher, hatten wir dann noch ein spannendes Gespräch über sein Studium der Theologie und seine Arbeit in Nicaragua.

Mittwoch 17.08.2016

Heute am Mittwoch also weiter, eigentlich sollte es jetzt nach Büsingen gehen, dazu später mehr. Aber dann strahlte mich das Autobahnschild Richtung Paris an. Paris ? Wieso eigentlich nicht, wenn ich schonmal in Frankreich bin. Na dann aber wie bisher ohne Autobahn, ich habs ja nicht eilig.

Im Elsass sprechen die Leute ja auch deutsch, ich wurde aber schon vorgewarnt. Jenseits der Vogesen, kann ich damit nicht rechnen. Mein Schulfranzösisch ist ja ziemlich eingerostet und auch englisch ist ausbaufähig und wird hier auch nicht soooo viel gesprochen.

Irgendwann tauchte dann auch noch das Ziel Verdun auf. Ok, wenn ich schonmal im Lande bin.

Ui doch noch Internet, nach dem 3. Glas Rotwein (Leute ist der lecker und der knallt) rückt der Wirt jetzt doch Zugangsdaten fürs WLAN raus und darüber klappt auch gleich das VPN nach hause.

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Blick über die Altstadt von Verdun

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Kriegsdenkmal vor den Toren von Verdun

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Kathedrale von Verdun

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Zitadelle

Na jedenfalls Verdun, Kriegerdenkmal, Kathedrale und die Zitadelle. In letzterer besteigt man geisterbahn-ähnlich einen langsam fahrenden Wagen und rollt in kleinen Gruppen durch die Tunnel und Gewölbe, begleitet, dank Translator auch in deutsch, von Beschreibungen der einzelnen multimadial aufbereiteten Orte, mal eine Generalsunterkunft, mal eine Bäckerei, mal ein Lazaret. Hier war der erste Weltkrieg beängstigend realitätsnah….

…Inzwischen bin ich wieder gesund und munter in Berlin angekommen.
Wie es aber auf dem Wege nach und von Paris weiterging, ob das Wetter mitspielte, ob Pannen die Sommertour vermiesen konnten, welche Orte und Menschen ich kennen gelernt habe, das alles lest Ihr im 2 Teil der Sommertour 2016. Und die Bildersammlung wird auch nach und nach vervollständigt.

au revoir DxU

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Huch, schon wieder ein neues Jahr

Ach irgendwie hat mein Blog komplett 2015 verpasst.

Moooment mal!

2014 gabs ja noch die Tour nach Dänemark. Zum Glück fuhren meine Gastgeber auch Motorrad.

Gastfamilie in Dänemark

zu Gast in Dänemark

und so gings im südlichen Dänemark mal an die Nord-

dänische Nordsee

Dänischer Nordseestrand bei Ebbe

und mal an die Ostsee. Beides ist ja nur ein Katzensprung.

blog02-daenemark-2014 blog03-daenemark-2014

Dänische Ostsee

Dänische Ostsee

2015 fand sich dann endlich  eine Bikercommunity in unserer Region. Es gab einige Touren ins Berliner Umland und einen Abstecher nach Polen. Für 2016 ist einiges geplant.

Bikerfreunde Berlin Brandenburg

Die Bikerfreunde Berlin Brandenburg bei einer kleinen Rast

BMT2016

Berliner Motorrad Tage 2016 in dem Messehallen am Funkturm

Zwischenhalt in Dobbrikow

Ostersamstag 2016 unsere erste Community Tour mit Zwischenhalt in der Scheune in Dobbrikow

Ob Spinnerbrücke an der Avus oder unterwegs Die Scheune, Biker finden sich überall und bestaunen immer aufs neue die Technik auf zwei (oder auch mal drei) Rädern.

MZ TS250 Gespann

MZ TS 250 in Drei Generationen: 20 Jahre alter Motor, 30 Jahre altes Bike und 40 Jahre alter Beiwagen

Zu Ostersamstag war unser Ziel Kullmans in Linthe, gleich an der A9.

Lecker

Burger Lokal bei Linthe an der A9

Burger Lokal bei Linthe an der A9

Dann waren da ja auch meine Fahrten zu Freunden, Pfingsten nach Mittel- und im Sommer nach Unterfranken. Sowohl diese als auch erwähnte Dänemark-Tour ist viel zu oft nur Autobahnkilometer schruppen. Das wird dieses Jahr anders, ich will für solche Touren mal mehr Zeit einplanen und abseits der Autobahn die Gegend kennenlernen. Schaun wir mal.

„Sonn“tägliche Grüße DxU

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Kur und Kurven

Kurpark im Staatsbad Bad Brückenau

Kurpark im Staatsbad Bad Brückenau (klick image für grosse Ansicht)

Im August ging es dann für 3 Wochen zur Kur nach Bad Brückenau. Natürlich mit meiner Honda samt Seitenkoffern, Tankrucksack, der schwere Seesack auf dem Sozius und Rucksack auf dem Rücken.
Bei strahlendem Wetter brauchte ich ca 5 Stunden für die knapp 500 Kilometer über die A9, A4, A71 durch den Rennsteig-Tunnel und noch einige kleinere Tunnel, alle auf 80 km/h begrenzt und radar-kontrolliert, natürlich nur mit Zielfoto von vorne, Pech für alle Autofahrer, gut für alle Biker 😉
2 Zwischenstopps waren zum Tanken und zur Orientierung nötig und dann war ich auch schon da.
Bad Brückenau, Unterfranken im nördlichen Zipfel von Bayern an der Grenze zu Hessen, ca 30 Kilometer südlich von Fulda. Huch ich glaube ich war noch nie in Bayern. Na das wurde ja auch mal Zeit.

Und es war eine herliche Zeit, ich habe die Kur genossen, habe wirklich tolle Leute kennen gelernt, im Allgemeinen, besonders aber im Speziellen hier mal einen Gruß an Tisch 20: Christoph (Hans-Dietrich mit Gas im Golf), Doris (KTM, danke für die schöne Tasse), Hans (Frauenversteher), Herbert (mit dem Ladegerät), Ingo (Kölsche Jung), Manfred (SLK aus Ascheburch) Rebecca (die Augenweide aus Ostfriesland), Reinhold (Fluren) und Ulrike (a weng)
Vielen Dank euch auch für den schönen Geburtstag, den ihr mir bereitet habt, es war einfach super und ich wünsche mir euch alle irgendwann wieder zu sehen.

Joggen (fast) allmorgendlich habe ich mir angewöhnt, gutes bayerisches Weissbier und frische Heidelbeerschorle zu leckeren Schnitzeln genossen und ansonsten viel das Umland mit meinem Maschinchen erkundet. Und das war vielleicht was, habe hier richtig was lernen können mit meinem Bike und den neuen Reifen.
Kurven, Spitzkehren, bergauf und -ab, Maschine mal richtig in die Kurve gelegt, viel besser als neulich erwähntes Fahrtraining.

Parkplatz am Kreuzberg

Parkplatz am Kreuzberg (klick image für grosse Ansicht)

Ausflüge zum Kreuzberg…

Auf dem Kreuzberg

Auf dem Kreuzberg (klick image für grosse Ansicht)

Faust zum Gruß an alle Biker von der Wasserkuppe

Faust zum Gruß an alle Biker von der Wasserkuppe (klick image für grosse Ansicht)

Flugplatz auf der Wasserkuppe

Flugplatz auf der Wasserkuppe (klick image für grosse Ansicht)

…und zur Wasserkuppe (dort entspringt die Fulda) mit dem hochgelegen Fluglplatz und Seegelfliegermuseum.

Auf der Rückfahrt von der Wasserkuppe habe ich übrigens erstmals an einer automatischen Tankstelle getankt. Kein Personal, dafür Zapfsäule mit Terminal, EC Karte rein, PIN, Sorte wählen, Tanken, Quittung, fertig.

Schlieslich gings an Maria-Himmelfahrt (Feiertag in fast ganz Bayern, nicht aber im nahegelegenen Hessen) nach Fulda.Mir fehlten noch ein paar vernünftige Laufschuhe für das neu entdeckte allmorgentliche Joggen. Die Tour hin und zurück waren zum Glück trocken, dafür war dann der ganze Tag in Fulda total verregnet.

Bike vor einer Kirche in der Fuldaer Innenstadt (klick image für grosse Ansicht)

Dom zu Fulda (klick image für grosse Ansicht)

Fuldaer Stadtschloss (klick image für grosse Ansicht)

Miniaturansicht der Fuldaer Innenstadt (klick image für grosse Ansicht)

Aber egal, Bike mitten auf den Markt gestellt, und nach dem Shoppen, Kaffee, schnell mal Dom und Stadtschloss besucht und ab gings wieder nach Bad Brückenau

Schliesslich ging es nach 3 wunderschönen erlebnisreichen, spannenden und sehr erholsamen 3 Wochen wieder nachhause. Der Abschied viel mir wirklich schwer. Bei strahlendem Sonnenschein gings auf gleichem Wege zurück nach Berlin, nur mit einem, dafür aber ausgedehten Tankstopp am Hermsdorfer Kreuz. Tja und dann hatte mich Berlin wieder und spätestens im alltäglichen Stau im tiefsten Wedding wusste auch ich wieder, ich bin wieder zuhause.

Kur-vige grüße DxU

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2014….ADAC Training, teure Durchsicht mit neuen Reifen

Hui, das ist also mein erster Eintrag in 2014.

Nach dem Winterschlaf war eine neue Batterie fällig weil ich mein Bike zum Überwintern in unzuverlässige Hände gegeben habe. Der Vollidiot hat dafür auch noch Kohle genommen und dann trotz Zusage die Batterie nicht entsprechend gepflegt. Egal jetzt habe ich halt eine robuste Gelbatterie und der Typ soll glücklich werden mit den paar Kröten (wirklich arm Alter)

Parkplatz auf dem ADAC Gelände in Linthe

Parkplatz auf dem ADAC Gelände in Linthe (klick image für grosse Ansicht)

Dann gab’s im April ein ADAC-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Ich hatte da noch einen Gutschein, aus eigener Tasche wäre mir das zu teuer gewesen. Die Anlage war prima. Der Trainer wusste wovon er redet, aber das wars dann auch schon. Es waren zuviele Teilnehmer, mehr als für eine Gruppe vorgesehen, was dann natürlich die Qualität des Trainings für die einzelnen Teilnehmer mindert. Es waren einige Anfänger dabei, routinierte Fahrer wollten sich auf ihre neuen Maschinen einüben und es gab auch Fahrer die das zu Beginn jeder Saison wiederholen. Für mich nur bedingt nachvollziehbar, weil ich da nicht wirklich „bahnbrechendes“ gelernt habe. An den Stellen, wo es dann spannend wurde, wurde auf das weiterführende Training des ADAC verwiesen. Insgesamt empfand ich die Veranstaltung als überteuert mit wenig Lerneffekt. Beim ADAC werde ich wohl kaum nochmal ein Training absolvieren, Abzocke.
Letztlich wurde das Ganze nachmittags wegen schlechtem Wetter auch vorzeitig abgebrochen, ok ok für den Regen kann der ADAC nun wirklich nix. 😉

Im Juli war dann die 18T km Durchsicht fällig, die diesmal finanziell so richtig in die Vollen ging, Bremsklötze, Filter, Öl, Bremsflüssigkeit usw. und neue Reifen, das kostet. Aber immerhin hat das erste Paar Reifen auch richtig lange gehalten, eben mehr als 17.000 Kilometer. Jetzt habe ich die hier drauf.

Was sonst noch so passierte diesen Sommer, lest ihr, wenn ihr wollt demnächst hier

Durchsicht-ige Grüße DxU

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Und nochmal Zauberland

Huch das Jahr ist fast vorbei. Da war doch noch so einiges zu erledigen? Ja stimmt zum Beispiel dieses Blog 😉 Hier also der letzte Teil zur Sommertour und wieder jede Menge Bilder.

Teil 3 Technikmuseum Sinsheim

Am Tag 3 gings dann endlich wieder auf die Maschine, ein Stück Autobahn von Reinland-Pfalz nach Baden-Württemberg zum Technik Museum in Sinsheim.

Schon von weitem waren die beiden Überschallflugzeuge Concorde und TU-144 zu sehen und vor dem Eingang begrüßte mich wieder die aus Speyer bekannte L-39.

Ankunft in Sinsheim

Und kaum war ich durch die Kasse, empfing mich die New Yorker Polizei.

NYPD in Sinsheim US amerikanischer Streifenwagen

Natürlich gabs auch in Sinsheim drinnen wie draußen wieder jede Menge Technik zu sehen, Autos, Schienenfahrzeuge, sehr viel Militärtechnik, Flugzeuge und vieles mehr.

KA-26 ein vielseitiger sowjetischer Hubschraber, der zum Beispiel in der Volkspolizei als auch im medizinischen Rettungsdienst sowie im Agrarbetrieb zum Einsatz kam. Typisch ist der Koaxialrotor, also zwei übereinanderliegende rotoren, die gegenläufig drehen und einen Heckrotor erübrigen Die legendäre AN-2 Heinkel He 111 Starfighter sowohl in Speyer als auch Sinsheim mehrfach ausgestellt Sowjetischer T34 aus dem 2.WK Das wäre doch der richtige Schlitten für die Kanzlerin Aston Martin 007 lässt grüßen ganz klar ein typischer Lamborghini Ein "gepimpter" Volvo Audi 60, ja sowas gabs Trabant 600 Wäre das Lenkrad nicht, müsste man bei dem lange suchen wo vorn und hinten ist Kabinenroller, nee sowas geht ja garnicht oder? Wer kennt ihn nicht,  in "Müllers Büro" quält sich ein viel zu großer, dicker Mann aus diesem kleinen Messerschmitt Schwimmauto

Zwei der Hauptattraktionen auf den Dächern des Sinsheimer Museums waren natürlich die französische Concorde und die sowjetische TU-144. Aufgestellt wie im Start und begehbar.

TU 144 begehbar, eine der Hauptatraktionen in Sinsheim Cockpit der Concorde

Und natürlich passend zu diesem Blog und meiner Leidenschaft folgend, gabs auch jede menge Bikes. Großes, kleines, altes und ganz altes, kurioses und verblüffendes, wie dieses Allrad getriebene Maschinchen

oder diese beiden Kleinstmotorräder für Fallschirmjäger optimiert.

Einzelanferigung aus San Francisco, da hinten kann wirklich noch jemand einsteigen Das einzige DDR Motorrad, was ich im Museum entdeckt habe

Erst mal raus an die frische Luft, durchatmen, Eindrücke verarbeiten und dann gings wieder nach Speyer, allerdings nicht auf dem kürzesten Wege sondern einfach durchs Umland und plötzlich entdeckte ich…..

Ortseingang von Nußloch. Und in den Gondeln da oben werden die berühmten Handtaschen transportiert. Nein das SIND die Handtaschen *gggg Nußloch. (Kennste kennste kennste) Und in den Gondeln da oben werden die berühmten Handtaschen transportiert. Nein das SIND die Handtaschen *gggg

Schliesslich noch ein Abstecher nach Heidelberg. Blick vom Königstuhl beliebt auch bei Paragleitern.

Und schliesslich kam der 4.Tag, diesmal zeitig aufgestanden, Zimmer geräumt, getankt und auf gings Richtung Heimat, diesmal aber die Strecke über Eisenach bei strahlendem Wetter und sehr guten Fahrbahnverhältnissen.

Nun ist auch diese Fahrt schonwieder Monate her.
Ich glaube das wars dann für dieses Jahr mit Einträgen hier im Blog, schliesslich ist die Saison lange vorbei, die Honda längst eingemottet und ich freue mich auf 2014 mit tollen Fahrten in nah und fern, mit meinem inzwischen abgezahlten Bike.

Euch lieber Leser wünsche ich jetzt schonmal schöne Weihnachten (morgen nicht vergessen Stiefel raus zu stellen) und einen guten Rutsch.

rückblickende Grüße DxU

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domain wieder erreichbar

Ich weiss nicht ob es jemand bemerkt hat, aber dxubike.de war down. Der Blog war nur unter dxupara.de/wp erreichbar. Jetzt funktionieren beide Adressen wieder. Auch die entsprechenden Mailadressen sind wieder erreichbar. Sogar wer will per gnupg verschlüsselt

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Technik ohne Ende

angekommen und ausgepackt und nochmal ab in die Stadt. Diesmal blieb die Maschine aber auf dem Hotelparkplatz. Mein Bedürfniss am cruisen war zumindest für diesen Tag dann doch ein wenig gedeckt. Nun ist Speyer nicht so gross, dass man ohne Bus aufgeschmissen wäre. Ausserdem fährt da vom Hotel am Stadtrand auch nix mehr zu später Stunde. Ich folgte einfach den Straßen und Gassen und erkundete das abendliche und nächtliche Speyer.

Teil 2 Technikmuseum Speyer

L39 Albatros

Am nächsten Tag war nun der Besuch im Technikmuseum geplant. Auch diesmal ohne Maschine mit dem Bus zum Museum und gleich am Zugang empfing mich eines meiner Lieblingsflugzeuge, ein tschechischer Strahltrainer L39 Albatros.

Leider hat es an dem Tag andauernd geregnet, also rein ins Museum und einen ersten Überblick verschafft, wow ich glaube hier will ich nie wieder weg.

Eingang mit begehbaren Flugzeugen Eingangshalle Die Anfänge der Fliegerei Rolls Royce

Hanomag Traktor dieser historische französische Omnibus verrichtete in Paris über 50 Jahre seinen Dienst

Rennwagen von 1928, Spitze 230km/h. Batman wäre neidisch geworden Historische Feuerwehrautos

"ein himmelblauer Trabant, rollte durchs land, mitten im Regen...." Trabbi und Käfer die beiden Volkswagen aus Ost und West für Kinderreiche ;-)

In der riesigen Ausstellungshalle wusste ich garnicht, wo ich mit staunen anfangen sollte. Alte und neue, zivile und militärische Flugzeuge, Autos, Motorräder, Busse, Lokomotiven, schwimmende und tauchende Transportmittel. Es war einfach phantastisch.

Klar war ich auf die vielen Zweiräder besonders neugierig und passend zum Blog gibts dazu hier ein paar extra Ansichten

Kawasaki Rennmaschine Elektro-Bikes

alte Ducati Moto Guzzi

Standard von 1930 schwarz rot gold alter DDR-Motorroller "Berlin"

Zündapp von 1955 NSU war einmal eine bekannte deutsche Motorradmarke. Die Drei Buschstaben stehen für Neckarsulm

Weiter gings auf die Freifläche. Die Attraktionen und meine Augen wurden immer größer. Vieles war hier direkt begehbar, ob die riesige Transportmaschine AN22 oder auch eine originale Boing 747 der Lufthansa.

Kaum hatte ich die Halle verlassen, empfing mich ein weiterer Blickfang eine Mil-Mi24 AN 22 und Boing 747 auf dem Freigelände 

F4 Phatom der US-Kunstflugstaffel "Blue Angels" AN26 Regierungsflieger. Im Bauch steht doch tatsächlich ein Tschaika

Und schliesslich gings wieder in eine Ausstellungshalle, das Spacecenter mit DEM Highlight: Sonderausstellung Lindenstraße
die sowjetische Buran

sowjetisches Space Shuttle Buran
unter dem Flügeleine Sojus  Landekapsel am Landeschirm

Neben weiteren technischen Perlen gab es auch hier wieder einige schicke Motorräder zu sehen.

Rennmotorräder

Und auch hier gibt es eine Sonderausstellung, sie zeigt die legendäre Marke MÜNCH mit dem Highlight MÜNCH MAMMUT 2000

Sonderausstellung zu Münch-Motorrädern Münch Gespann

irgendwie denke ich da an MadMax2 ;-)

Boooaaaaaahhh

Prototyp der Münch 2000 Wasn das? statt nach zu tanken tauschen die einfach den Tank? ;-)

Und noch viel mehr war zu sehen. Der Tag reichte kaum aus, die Speicherkarte in der Knipse leider auch nicht ganz.

Abends gings dann in ein griechisches Restaurant und während ich auf das lecker Essen wartete, wurden erstmal die Bilder auf die Festplatte gesichert.

Abends dann im Hotel, kopierte ich diese Sicherung dann auch gleich nochmal ins Netz. Weil die Speicherkarte musste ja für den nächsten Tag wieder geleert werden. Und ohne Backup war mir das nun wirklich zu heikel.

Dummerweise hatte ich da nicht die beste UMTS Anbindung und das hochladen dauerte ewig, aber am morgen nach dem aufstehn zeigte mir die Checksummenprüfung an, dass der Upload geklappt hat.

Wie es dann am Tag 3 im 2.Technikmuseum in Sinsheim war, was ich sonst noch so erleben durfte und schliesslich die Heimreise am Tag 4 gibts bald hier im Blog.

bebilderte Grüße DxU

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so weit so schnell so schön

Und damit mein Blog nicht wegen Inaktivität die Freundschaft kündigt, hier der lange gepante Reisebericht zum Technikmuseum Speyer

Teil 1 Hinfahrt

Sommerzeit ist Urlaubszeit ist Bikerzeit. Und so wagte ich mich im Juni für 4 Tage von zuhause weg. Seitenkoffer und Tankrucksack vollgestopft und ab gings bei idealen Wetterbedingungen, nicht zu warm, wolkenloser Himmel, vorbei an Magdeburg, über den ehemaligen Ost-West-Kontrollpunkt Helmstedt, Braunschweig, Salzgitter, Göttingen, Kassel, Frankfurt-Main (hach so viele Ziele, die man mal noch befahren kann) nach Speyer in Rheinland-Pfalz unmittelbar an der baden-würtembergischen Landesgrenze.

Zu der Zeit war ja das Hochwasser in mehreren Bundesländern in den Medien present, darum entschied ich mich auch gegen die von der Streckenplanung vorgeschlagenen Routen durch Sachsen, Thüringen, Bayern und nahm die nördliche Alternative.

Erster Tankstopp nahe Braunschweig, es wurde so richtig warm. Vielleicht hätte ich ja zuhause doch etwas zeitiger losfahren sollen. Aber ach es war soviel zu tun vor der Fahrt und die Uhr wollte unbedingt schneller sein als ich

Autobahntankstelle nahe Braunschweig

Dann zogen aber auch schon bald die ersten dunklen Wolken auf, einige Tropfen auf dem Visier liessen schlimmes ahnen und irgendwo bei Kassel war es dann soweit, immer noch mehr Wasser von oben, von vorn, von unten und unter eine Autobahnbrücke gesellte ich mich zu anderen Bikern und wir warteten, dass es endlich mit plätschern aufhörte. Nach 30 Minuten wollte ich dann aber weiter, regenfeste Kleidung liessen den anhaltenden Regen ertragen und mit gemindertem Tempo ging’s weiter. Irgendwann brach die Wolkendecke auf, vor mir die Skyline von Frankfurt „Mainhatten“, vorbei am Frankfurter Kreuz wurde die Autobahn vierspurig und die Honda konnte zeigen was sie schafft.

Hockenheim-Ring war zu lesen irgendein Fluss (ach das ist ja der Rhein) und dann schliesslich Speyer. Da waren auch schon die ersten Exponate der Technikmuseums zu erkennen, aber jetzt wollte ich nur noch meine Unterkunft finden und ankommen.

Später erst vor dem Einschalfen, war mir klar, hey das war heute im Grunde ein voller Arbeitstag auf der Maschine. Und mein Sitzfleisch bestätigte das.

Bilder und Eindrücke vom Museum, Der Ausflug am Tag 3 und die Rückfahrt lest ihr in den nächsten Teilen

Pfälzer Grüße DxU

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10.000 Kilometer sind geschafft

So, am letzten Freitag, war es dann so weit, auf der Fahrt ins südliche Brandenburg mitten auf der Autobahn habe ich die 10 Tausend Kilometermarke erreicht.

Aber bei Tempo 120 wollte ich dann doch nicht die Knipse zücken, darum halt beim nächsten Stopp nachgeholt

zehntausend und noch ein paar mehr

zentausend Grüße DxU

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Und schon wieder Jubiläum

Hach du Schreck, wie die Zeit vergeht. Ich war ja ziemlich schreibfaul im letzten Jahr. Tatsächlich genau ein Jahr ist der letzte Eintrag alt. Und außerdem wird meine Honda heute genau 2 Jahre alt.

Dieser März brachte ja bescheidenes Motorradwetter. Und so blieb mein Bike nach dem Überwintern eben noch eine ganze Weile mit Hauptuntersuchung und frischem TÜV in der Werkstatt stehen. Dummerweise entgegen der Überwinterung jetzt auch noch unter freiem Himmer, Wind Regen und Schnee ausgesetzt.

Aber auch das ist jetzt endlich vorbei. Gestern war es endlich so weit. Auf ging es zum Händler. Machinchen abgeholt und erst mal ein paar Kilometer durch den Süden Berlins, ein Stück weit raus aus der Stadt,…

meine Honda am Zaun des alten Flughafens Schönefeld (klick)

…einen Abnstecher zum alten Flughafen Schönefeld….

Meine Honda am Hauptgebäude vom Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ (klick)

…und rüber zum „Geister-Airport“ BER.

Ok die ersten 60 Kilometer sind geschafft. Mal sehen wohin mein Bike mich diese Saison noch so trägt.

 

Zweijährige Grüße DxU

 

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