Zelten Teil 6

So langsam wird es ja zur Dauerveranstaltung. Nach 3 maligem Ausflug an unser inzwischen zum Stammplatz avancierten Zelt-Domizil und dem Wochenende in Lübbenau (ich berichtete) gabs am ersten Wochenende im August ein erneutes Stelldichein, an unserem See, diesmal aber an einer anderen Stelle, mit mehr Platz. Leider war der alte Platz, durch ein paar Angler aus dem Anhaltinischen (ABI – Kennzeichen an den Autos) mit ziemlich gutem Camping-Equipment belegt
Aber hey, der neue Platz war ok, vor allem sehr groß. Dabei war diesmal ein neuer Kollege (neu bei unserem Zeltausflug), eine Spanierin und ein Wauwau.
Gut geschützt am Waldesrand und mit einer riesigen Fläche davor, zum Sonnen, zum Austoben für uns und den Hund und ausreichend Platz für das nächtliche Lagerfeuer, war es wieder ein tolles Wochenende. Direkt am Platz gab es einen prima Zugang zum See, allerdings eben auch hin und wieder von anderen Leuten konfroniert. Gegrillt wurde diesmal nur suboptimal mit Einweggrills, die einfach nicht hielten was sie versprachen. Aber irgendwann bekamen wir das Fleisch damit doch noch warm und halbwegs knusprig.
Auch das Wetter war soweit ok, bis auf die Anreise, bei der kurz vor Erreichen des Platzes, mit einigen Tropfen angekündigt, ein Wolkenbruch auf uns nieder ging. Natürlich hatte ich prompt nur die Sommerkombi auf dem Bike an und die auch noch ohne Innenfutter. Und wie schon erwähnt, mussten wir auch erst einen neuen Platz suchen. Also gings über matschige Feld- und Waldwege, zwischen Pfützen und Schlaglöchern irgendwie weiter. Und kaum waren wir angekommen, verschwand der Regen, die Sonne strahlte und die Sachen waren auch ruckzuck wieder trocken.
Zelte aufgebaut, Einkaufen gefahren und zu nächtlicher Stunde bei Sicht auf die Nebelfelder gegruselt. Zu allem Überfluss sind wir dann auch noch zu zweit (+ Hund) nachts den besagten Kollegen aus dem Dorf abholen. Er hatte Spätschicht und kam erst gegen Mitternacht ohne von unserem Umzug zum neuen Platz zu wissen. Nachts durch den Wald und in den Büschen grunzte, knurrte und schmatzte das Getier.
Insgesamt war es wieder ein tolles Wochenende mit prima Wetter.
Inzwischen war wieder eine Woche Arbeit vorbei und ich habe Urlaub. Kurz entschlossen, also nochmal mit „Klickfrosch“ für 4 Tage raus an den See, diesmal nur zu zweit, er brachte ausser seinem, noch ein kleines Iglozelt mit, dass dann als Wirtschaftszelt diente und ich hatte mal wieder das ganz Große mit Überzelt dabei. Bietet mehr Schutz und mehr Platz aber wiegt eben auch etwas mehr und ist bei weitem nicht so schnell aufgebaut. Wir waren wieder an unserem alten Platz und bauten die Zelte nicht nur unter den Bäumen sondern auch noch überdacht mit Planen auf.
Das Wetter war wieder super und nach der ersten Nacht die erfahrungsgemäß ausgeschlafen erst Mittags endet mussten wir feststellen, dass das Bier viiiiel zu warm ist und so kam endlich der schwimmende Bierkasten zum Einsatz.

Und ausser kaltem Bier, gabs dann dank Gaskartuschenkocher auch warme Eintöpfe, Tee und „temperiertes“ Zahnputzwasser.

Mobil gings diesmal auch aufs Wasser im Schlauchboot, zwar mit Muskelkraft betrieben, aber doch recht komfortabel dank elektrischer Pumpe und Autobatterie aufgepumpt.

Schliesslich gabs am letzten Abend noch ein zünftiges Gewitter mit beachtenswertem Blitz und Donner, das Unwetter zog aber vorbei…dachten wir. Gegen3 Uhr morgens kroch jeder in sein Zelt und kaum eine Stunde später, schüttete es nochmal so richtig, dazu unglaublich starker anhaltender Wind (um das Ganze nicht Sturm zu nennen) der den Regen in die geschützte Baumüberdachung hinein trieb.

Glücklicherweise hielt aber sowohl unsere Plane, sowie die Zelte stand und auch meine Honda lies sich davon nicht beeindrucken und blieb im weichen Untergrund doch stehen.

Und so bauten wir am späten Freitag-Nachmittag in Ruhe unsere Zelte ab, verstauten alles und fuhren mit Auto und Bike am Abend wieder heim.

Toll wars auf jeden Fall und findet hoffentlich in größerer Runde im September nochmal statt.

Urlaubsgrüße DxU

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