so weit so schnell so schön

Und damit mein Blog nicht wegen Inaktivität die Freundschaft kündigt, hier der lange gepante Reisebericht zum Technikmuseum Speyer

Teil 1 Hinfahrt

Sommerzeit ist Urlaubszeit ist Bikerzeit. Und so wagte ich mich im Juni für 4 Tage von zuhause weg. Seitenkoffer und Tankrucksack vollgestopft und ab gings bei idealen Wetterbedingungen, nicht zu warm, wolkenloser Himmel, vorbei an Magdeburg, über den ehemaligen Ost-West-Kontrollpunkt Helmstedt, Braunschweig, Salzgitter, Göttingen, Kassel, Frankfurt-Main (hach so viele Ziele, die man mal noch befahren kann) nach Speyer in Rheinland-Pfalz unmittelbar an der baden-würtembergischen Landesgrenze.

Zu der Zeit war ja das Hochwasser in mehreren Bundesländern in den Medien present, darum entschied ich mich auch gegen die von der Streckenplanung vorgeschlagenen Routen durch Sachsen, Thüringen, Bayern und nahm die nördliche Alternative.

Erster Tankstopp nahe Braunschweig, es wurde so richtig warm. Vielleicht hätte ich ja zuhause doch etwas zeitiger losfahren sollen. Aber ach es war soviel zu tun vor der Fahrt und die Uhr wollte unbedingt schneller sein als ich

Autobahntankstelle nahe Braunschweig

Dann zogen aber auch schon bald die ersten dunklen Wolken auf, einige Tropfen auf dem Visier liessen schlimmes ahnen und irgendwo bei Kassel war es dann soweit, immer noch mehr Wasser von oben, von vorn, von unten und unter eine Autobahnbrücke gesellte ich mich zu anderen Bikern und wir warteten, dass es endlich mit plätschern aufhörte. Nach 30 Minuten wollte ich dann aber weiter, regenfeste Kleidung liessen den anhaltenden Regen ertragen und mit gemindertem Tempo ging’s weiter. Irgendwann brach die Wolkendecke auf, vor mir die Skyline von Frankfurt „Mainhatten“, vorbei am Frankfurter Kreuz wurde die Autobahn vierspurig und die Honda konnte zeigen was sie schafft.

Hockenheim-Ring war zu lesen irgendein Fluss (ach das ist ja der Rhein) und dann schliesslich Speyer. Da waren auch schon die ersten Exponate der Technikmuseums zu erkennen, aber jetzt wollte ich nur noch meine Unterkunft finden und ankommen.

Später erst vor dem Einschalfen, war mir klar, hey das war heute im Grunde ein voller Arbeitstag auf der Maschine. Und mein Sitzfleisch bestätigte das.

Bilder und Eindrücke vom Museum, Der Ausflug am Tag 3 und die Rückfahrt lest ihr in den nächsten Teilen

Pfälzer Grüße DxU

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